Familienbund goes digital
Von Eltern-Kind-Gruppe bis hin zur Schwangerschaftsgymnastik

Corona hat es möglich gemacht: Viele Angebote wurden von der realen Welt flux in die digitale Welt verfrachtet. Unsere Eltern-Kind-Zentrums-Leiterinnen haben ganze Arbeit gemacht. Sie haben sehr genau überlegt, wie denn dieser Balanceakt vollbracht werden kann.

In der besonderen Zeit #Corona

"In dieser besonderen Zeit unter dem Shutdown standen Familien und Kinder unter ziemlichen Druck. Der Austausch fehlte. Das Zusammentreffen mit anderen Familien. Die Decke fällt einem da leicht auf den Kopf", blickt Obfrau Doris Schmidl zurück. 

Die Herausforderung bestand natürlich auch darin, dass das Internet und digitale Medien kein Raum für so junge Kinder ist. Sie brauchen genauso wie in der realen Welt Begleitung.

Einen behüteten Ort finden

Es ist uns gelungen, den behüteten Rahmen, den die Eltern-Kind-Zentren bieten, auch im weltweiten Netz zu finden. Eine offene Eltern-Kind-Gruppe fand statt. Elternbildungsseminare als digitale Workshops wurden abgehalten. Zum Austausch im Eltern-Kind-Café traf man sich. Schwangerschaftsgymnastik und Musikgärten wurden ebenfalls digital organisiert.

Manches bleibt ...

"Aufgrund der sehr guten Ressonanz auf die Elternbildungsseminare werden wir das digitale Format beibehalten", erklärt Doris Schmidl. Denn mit der entsprechenden Gestaltung ist es möglich, auch online sehr gut und sehr intensiv miteinander in den Austausch zu gehen und sich viel von digitalen Workshops mitzunehmen. "Denn auch da haben wir einen besonderen Weg gefunden. Digitale Workshops. Also nicht Berieseln lassen, sondern auch via Internet ins Tun kommen..."