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Presse aktuell

05.02.2016 -

Gleichwertige Angebote auch bei Schulformen gefordert

Am heutigen internationalen Tag der Familie (15.5.) erinnert die NÖ Familienbund-Obfrau, LAbg. Doris Schmidl, daran, dass Familien vor allem die Möglichkeit der Wahlfreiheit haben müssen: „Nur wenn ich mein Leben so gestalten kann, wie es meinem Lebenskonzept entspricht, wird es gelingen. Dies gilt umso mehr, wenn es um Familie und Kinder geht. Daher fordern wir vom NÖ Familienbund die politischen Entscheidungsträger auf, darauf zu achten, dass diese Wahlfreiheit der Familien in allen Belangen forciert wird.“

 

Ein großes Wegbrechen der Wahlfreiheit sieht Schmidl beim Thema Schule. Bei der ganztägigen Schulform unterscheidet man 2 Varianten:

- Bei ganztägigen Schulformen mit verschränkter Abfolge haben die Kinder über den Tag verteilt Unterricht und Freizeit, deshalb müssen auch alle Kinder einer solchen Klasse verpflichtend ganztägig in der Schule bleiben.

- Bei ganztägigen Schulformen mit getrennter Abfolge („Schulische Nachmittagsbetreuung oder Hort“) sind die Unterrichtszeiten am Vormittag und die Betreuungszeiten am Nachmittag.

 „Von Bundesseite wird die verschränkte Ganztagesschulform forciert und vorrangig finanziert. Die Ganztägige Schulform mit getrennter Abfolge  mit höherer Flexibilität wird ‚ausgehungert’“, kritisiert die Familienpolitikerin, die festhält: „Wir in Niederösterreich wollen die absolute Wahlfreiheit für Familien. Das heißt: Beide Ganztagsschulformen müssen den Familien zu den gleichen Bedingungen, auch was die Kosten betrifft, angeboten werden. “, fordert die NÖ Familienbund-Vorsitzende.