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Family Speed Talking in Prinzersdorf

21.09.2016 -

Nicht nur Bedürfnisse in Großstädten sollten sich in politischen Forderungen widerspiegeln. Auch kleine, ländlich geprägte Gemeinden wie Prinzersdorf müssen sich in der Bundespolitik wiederfinden. Das ist der Ansatz des NÖ Familienbundes, wenn er PolitikerInnen zum Talk lädt. 

Das Family-Speed-Talking ist ein Format, welches seine Feuerprobe in Baden hatte und nun in die St. Pöltner Umlandgemeinde Prinzersdorf weiterzog. Familienministerin Dr.in Sophie Karmasin, Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, Familienbund-Obfrau LAbg. Doris Schmidl und Bürgermeister Ing. Rudolf Schütz stellten sich den Fragen der Familien. Und sie kamen: Von den fehlenden Hausapotheken in Gemeindearztpraxen, über Tagesbetreuung und den Investitionen und dem Ausbau dafür, Erziehungszeiten, Pensionssplitting bis hin zur des Sinnhaftigkeit des 2. verpflichtenden Kindergartenjahres wurden zahlreich Themen von Familien hinterfragt. 

Die Antworten kamen knackig und ehrlich. „Es war für mich wichtig, die Fortführung des Ausbaus der Kinderbetreuung für das Jahr 2018 garantieren zu können. Nach harten Verhandlungen ist das gelungen. Mit dem Beschluss ist außerdem sichergestellt, dass das Thema Kinderbetreuung in den nächsten Jahren weiterhin einen wesentlichen Stellenwert einnehmen wird. Denn die Weiterentwicklung der Kinderbildung und –betreuung werden Regierung und Länder 2018 verhandeln.“, ist die Familienministerin überzeugt.

Die Familienlandesrätin plädierte dafür die Eltern mehr in den Fokus zu nehmen: „Denn das Elternhaus ist der Ort, an dem Kinder geprägt werden. In ihren Werten, in ihrem Leistungsdenken, in ihrem Selbstbewusstsein. Das kann die Schule nicht übernehmen.“ Schwarz ruft auch dazu auf: „Die Kinder auch Kinder sein zu lassen“ und dass „die Gleichmacherei uns kaputt macht!“. 

Die Familienbund-Obfrau LAbg. Doris Schmidl bedankte sich im Namen des NÖ Familienbundes und der zahlreich erschienenen und aktiv mitdiskutierenden Familien für die ehrlichen Worte und die klaren Antworten. Durch den Abend führte Mag.a Murat Düzel. Zum Abschied gab es dann wieder für alle Podiumsgäste und für den Hausherren Dir. Ing. Karl Mondl Gugelhupf von der Landesgeschäftsführerin Irene Bamberger.